Berichte, Bilder und Impressionen

Besuchen Sie uns auf dem Farrenberg und geniesen die Natur und Aussicht. Gerne bewirten wir Sie Sonntags mit Getränken und roter Wurst.

Flugtag 2017 auf dem Farrenberg

Mössinger Flugsportler im Wetterglück

Am vergangenen Sonntag fand auf dem Farrenberg das Sommerferienprogramm der Stadt Mössingen seinen Abschluss,
im Anschluss daran lud der Flugsportverein Mössingen die Bevölkerung zum Flugplatzfest auf den Mössinger Hausberg.
Mehr als 2000 Zuschauer, unter ihnen Oberbürgermeister Bulander, Bürgermeister Gönner, Talheims Ortsvorsteher Heller
sowie die Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz verfolgten das Programm der Luftsportler.

Normalerweise gilt: Wer die Segelflieger auf dem Farrenberg besucht, findet dort einen eher ruhigen Betrieb vor in nahezu unberührter Natur, unter der Woche auch eine gewisse Einsamkeit.
Das ändert sich allerdings alle zwei Jahre am letzten Sonntag der Sommerferien. Dann ist Showtime vor grosser Kulisse und die Flugsportler präsentieren, was man alles in die Luft und auch wieder runter bringen kann.

Bei anfangs eher mäßigen Flugbedingungen konnten aber zunächst alle teilnehmenden Kinder des Sommerferienprogramms bei einem Rundflug im Motorflugzeug oder Motorsegler das Steinlachtal aus der Vogelperspektive betrachten. Die Begeisterung war den Kindern anzusehen, zumal es anschliessend die Möglichkeit gab, sich in der Hüpfburg ordentlich auszutoben oder im Segelflugsimulator mit echtem Flugzeugcockpit schon einmal Pilot zu spielen.

Die älteren Besucher wurden in der Zwischenzeit vom Musikverein Talheim hervorragend unterhalten, ehe dann ab 13 Uhr mit dem Programm bei sich bessernden Wetterbedingungen begonnen werden konnte. Die Lembergfalken aus Rottweil begeisterten mit Fallschirmabsprüngen aus dem Oldtimer Do27, dem ersten nach dem Krieg in Deutschland in Serie gebauten Flugzeug. Ebenso beeindruckend die Vorführungen der Modellflieger des MFV Ofterdingen. Trotz der aus Sicherheitsgründen großen Abstände zum Publikum waren die exakten Vorführungen gut zu verfolgen, weil die Modelle in der Zwischenzeit in der Größe an kleine Flugzeuge heranreichen. Das kleinste bemannte zweimotorige Flugzeug der Welt, die CriCri, gebaut von einem Mitglied des Flugsportvereins war ebenfalls zu sehen, vorerst allerdings nur am Boden. Exakter Kunstflug wurde von Mitgliedern des Vereins demonstriert. Knut Winkler zeigte, was man mit dem Schulungsdoppelsitzer des Vereins, der ASK21 anstellen kann. Wilhelm Heinz begeisterte gleich doppelt innerhalb weniger als zwei Stunden. Zunächst mit der Extra 300L, einem Wettbewerbskunstflugzeug, mit dem er ein wunderschönes und beeindruckendes Programm an den Himmel zeichnete, später dann mit rasanten Vorbeiflügen mit der Mustang P51, einem der schnellsten Kolbenmotorflugzeuge der Welt.

Die Mitglieder des Vereins hatten alle Hände voll zu tun, um an den Verpflegungsständen des Andrangs Herr zu werden, zwischendurch stockte auch mal der Nachschub, weil aufgrund der schlechten Wettervorhersage nicht mit einem solchen Andrang gerechnet wurde. Die von den Fliegerfrauen und auch Männern gebackenen Kuchen waren begehrt und dementsprechend
am Ende auch ausverkauft. Nahezu der gesamte Verein war auf den Beinen und im Einsatz.

Am Abend war dann fast alles wieder aufgeräumt und der Farrenberg wieder so friedlich und sauber, wie er es sonst das ganze Jahr über ist. Der Wetterumschwung am Folgetag zeigte nochmals, wieviel Glück wir dieses Jahr mit dem Wetter hatten.

Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern, die das Flugplatzfest zu so einer gelungenen Veranstaltung gemacht haben und bei dieser Gelegenheit bei allen Unterstützern. Die Länge der Liste zeigt, wieviel Aufwand notwendig ist, eine solches Event durchzuführen.

  • Lindenhof, Talheim
  • Musikverein Talheim
  • THW Ofterdingen
  • Freiwillige Feuerwehr Mössingen
  • DRK OV Mössingen
  • FLG Freudenstadt, Herr Reich
  • Fa. Flammer, Mössingen
  • Fa. Jura-Textil, Ofterdingen
  • Bauunternehmung Steinhilber, Talheim
  • Stadt Mössingen, Frau Merk
  • Bauhof Stadt Mössingen
  • Heinzaero, Albstadt-Degerfeld
  • Metzgerei Eissler, Talheim
  • Bäckerei Schneider, Öschingen
  • RP Tübingen, Herr Fauß
  • Lembergfalken Rottweil
  • MFV Ofterdingen

Fluglager auf dem Farrenberg


Unser diesjähriges Vereinsfluglager fand auf dem Farrenberg von Samstag, 12. August bis Sonntag, 20. August statt. Bei gutem Wetter wurden mit etwa 350 Starts und vielen Überlandflügen jeden Tag fast alle Vereinsflugzeuge voll ausgelastet. Während der Beginn und das Ende des Lagers wegen guter Thermik viele Streckenflüge möglich machten, konnten die ganze Woche über geflogen und Fortschritte in der Segelflugschulung erreicht werden. So können wir uns über Umschulungen und einen ersten Alleinflug freuen. Aber nicht nur fliegerisch kamen die Piloten des FSVM in großen Genuss: Das kameradschaftliche Frühstück und Abendessen mit anschließendem Beisammensein am Lagerfeuer haben das Fluglager zu einem Gemeinschaftserlebnis gemacht. Ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei den vielen helfenden Händen und freuen uns auf das nächste Fluglager.

Bild oben: Der Farrenberg von über dem Bolberg aus gesehen. Rechts im Hintergrund Mössingen und links vor dem Horizont der Zollern.

 
Bild rechts: Zwei LS-4en (F2 und BV) aus dem Duo Discus (F4, alle drei vom FSVM) über der schwäbischen Alb. Kreisend im Aufwind.

Das Dream-Team fliegt sich frei!


17.09.2017 – Ein Datum, das wir, Hannes und Ich, sicher nicht so schnell vergessen werden.


Der Freiflug ist mit einer der wichtigsten Schritte in der Ausbildung eines angehenden Segelflug-Piloten. Für uns war es diesen Sonntag endlich soweit – relativ unerwartet aufgrund einer eher weniger positiven Wettervorhersage. Schnell wird aber klar, das Wetter schafft ideale Bedingungen um das erste Mal alleine zu fliegen. Als dann auch noch ein zweiter Fluglehrer auf den Platz kommt (denn nur mit der Zustimmung zweier Fluglehrer darf man frei fliegen) weiß Hannes: „Oh Gott, jetzt wird’s ernst!“.


Nach einem Überprüfungsflug inklusive Seilrissübung ist es endlich so weit, der Moment auf den jeder  Flugschüler hinarbeitet war gekommen – das erste Mal ganz allein in die Luft!
„Unbeschreiblich!“ meint Hannes mit einem Dauergrinsen im Gesicht.

Nachdem er die drei vorgeschriebenen Soloflüge gekonnt gemeistert hat, gab es natürlich haufenweise Glückwünsche aller Vereinsmitglieder! „Oh cool, Hannes fliegt frei, vielleicht wird es dann bei mir heute ja auch noch was wenn das Wetter hält!“ war mein erster Gedanke. Nachdem es leider beim letzten Fluglager nicht ganz geklappt hat wollte ich jetzt auch unbedingt allein in die Lüfte.  Und siehe da, der angekündigte Regen – eher ein kleiner Schauer - zieht vorbei und so kann auch ich meine drei Soloflüge genießen (natürlich inklusive obligatorischem Freudenschrei und einem Blick nach hinten, ob man auch wirklich ohne Fluglehrer unterwegs ist).  Das Gefühl so komplett allein in 1200 Metern Höhe zu sein – einfach nur cool! Das kann man schwer beschreiben, man muss es einfach mal selbst erlebt haben. Nach meiner letzten Landung ist es bei mir wie auch schon zuvor bei Hannes und allen anderen Frei-fliegern Zeit für’s „Alleinflug-Ritual“.
Alle anwesenden Vereinsmitglieder stehen schon zur Stelle sobald man wieder am Boden ankommt und überreichen dem Piloten nach zahlreichen Glückwünschen einen Dornenstrauß fürs bessere Knüppelgefühl. Besiegelt wird das ganze durch einen leichten Klapps auf den Allerwertesten fürs bessere „Hosenbodengefühl“ (Wir wollen ja schließlich später erfolgreiche Streckenflieger werden). Alles in allem ein wirklich erfolgreicher, einzigartiger und unvergesslicher Flugtag für uns.

Das wäre so aber gar nicht möglich gewesen ohne alle unsere Fluglehrer, die mit uns Flugschülern sicher die Höhen und Tiefen des Fliegens erleben. Deshalb ein riesen Dankeschön von uns! Vor allem natürlich auch an Patrick und Bernd die uns dieses Wochenende den Startschuss gegeben haben.

Das war wirklich der Höhepunkt unserer Saison!

Schee war’s!
Grüßle,
Julie & Hannes (aka Dream-Team)

Vom Farrenberg (VFR) nach Kroatien - Juli 2017


Nachdem wir aus diversen Gründen in den letzten Jahren nicht dazu gekommen waren, ein paar Tage am Stück wegzufliegen, wollten Andi und ich dieses Jahr erneut Anlauf nehmen. Mit dem vereinseigenen Mose G109 sollte es in die Kroatische Inselwelt gehen. Die Flugvorbereitung gelang mit neu erworbenen Karten und des Vereines – „Bottlang“ – beides unerlässliche Hilfsmittel.


Da der „Vogel“ Dank unserer Warte Eberhard und Harald in einem optimalen Zustand war, wollten wir am Mo 10.07.17, aufbrechen. Das Wetter war nicht damit einverstanden.


Aber am Dienstag sollte es über den Alpen bis 12 UTC keine Gewitter geben, die Bewölkung sct bei 6000 ft und so schob Andi am Farrenberg gegen 8 UTC den Gashebel ganz nach vorne. Wir hatten einen Flugplan nach Trient (LIDT) aufgegeben; Route Kempten – Mittenwald – Brenner.